
Vom Rescue-Dog zum Culture-Pillar
In einer Branche, die vornehmlich von komplexen Cloud-Architekturen, Datenmodellen und durchgetakteten Marketing-Funnels beherrscht wird, gerät eine Sache im Alltag manchmal aus dem Blickfeld: das Fundament jeder funktionierenden Organisation. Nämlich die Menschen – und in unserem Fall die vierbeinige Unterstützung. Während wir für unsere Kunden aus der Tech- und IT-Branche täglich messbare B2B-Performance liefern, sorgt ein ganz spezielles Teammitglied auf vier Pfoten dafür, dass unsere interne Kultur stabil läuft und der Stresspegel im Rahmen bleibt. Wer bei uns durch die Tür kommt, lernt sie sofort kennen: Emma.
Ihre Karriere-Story klingt wie ein erfolgreiches System-Overhaul. Ursprünglich aus Kroatien stammend, wurde Emma dort gerettet und kam mit ungefähr einem Jahr zu uns in die Agentur. Aus der ehemaligen Straßenhündin ist mittlerweile eine zweijährige Labrador-Dame geworden, die mitten in ihrer energetischen Teenager-Phase steckt. Wer in der Tech-Welt unterwegs ist, kennt das Muster: Junge Systeme bringen viel Verspieltheit, enormes Entdeckerpotenzial, aber manchmal auch eigene Regeln mit sich. Emma fordert ihren Platz im Team täglich neu ein – nicht als Deko-Element im Slack-Kanal, sondern als lebendiger Teil unseres Agenturalltags.
Zwischen Workshop-Facilitation und Drama
Wer denkt, dass sich Emmas Einsatzbereich rein auf den Platz neben dem Serverraum oder das Nickerchen während des Stand-ups beschränkt, täuscht sich gewaltig. Die Labrador-Dame ist feste Begleiterin bei Kundenterminen und Strategie-Workshops vor Ort. In stundenlangen, hochkonzentrierten Sessions zu Themen wie Enterprise-SaaS, IT-Strategie oder Demand Generation wirkt ihre Anwesenheit wie ein natürlicher Icebreaker. Sie bricht starre Meeting-Strukturen auf, senkt die Herzfrequenz aller Beteiligten und schafft genau den Raum für kreativen Austausch, den man für echte B2B-Innovationen braucht.
Allerdings hat unser internes Happiness-System auch sehr spezifische Edge Cases. Emma besitzt ein aufgewecktes, überaus zutrauliches Gemüt und fordert ihre Streicheleinheiten mit einer Entschlossenheit ein, die manch einem Key-Account-Manager gut zu Gesicht stünde. Ihr Spielzeug wird leidenschaftlich verteidigt und im Büro umhergetragen. Und wehe, der Support stimmt nicht: Bekommt sie nicht die Aufmerksamkeit, die sie in diesem Moment fordert, schaltet sie lückenlos in den akustischen Benachrichtigungsmodus um und fängt an zu jaulen.
In genau diesen Momenten greift bei uns eine interne Naming-Convention: Dann wird aus Emma ganz schnell „Gerti“. Gerti ist ihr Name, sobald sie sich ein wenig tussig oder wie eine kleine Diva aufführt. Wer das versteht, weiß: Hier braucht gerade ein Teammitglied einen unplanmäßigen Sprint-Review in Sachen Zuneigung. Für uns ist diese Gerti-Aufführung kein Bug, sondern ein essenzielles Feature – eine charmante Erinnerung daran, den Blick kurz vom Screen zu lösen.
Human Touch im B2B-Business
Am Ende gilt auch im extrem rationalen B2B-Tech-Umfeld: Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht. Emma schlägt täglich die Brücke zwischen harter IT-Expertise und dem nötigen Schuss Empathie. Sie gibt unserem Agenturleben Erdung, sorgt für die nötigen Bewegungspausen und schweißt Team sowie Kunden nachhaltig zusammen. Vom kroatischen Straßenhund zur unverzichtbaren Markenbotschafterin: Emma – oder eben manchmal Gerti – zeigt uns täglich, dass hervorragendes Teamwork immer auch eine Herzensangelegenheit ist.